Heilmittel Permakultur

Was ist Permakultur? Es gibt unzählige (komplizierte) Definitionen, auf die ich weiter unten noch etwas näher eingehe. Für meine Arbeit bedeutet die Einbindung der Permakultur ganz konkret, im Einklang mit der Natur zu gärtnern. Dazu gehören Respekt für alles Leben, Vielfalt statt Monotonie oder schonender Einsatz von Ressourcen. Auch in einem kleinen Garten kann man funktionierende Ökosysteme schaffen.

Eine Kräuterspirale ist eines der bekannteren Elemente des Permakultur-Gartens.

Permakultur ist ein Oberbegriff für die Entwicklung und Anwendung von ethisch basierten Leitzsätzen und Prinzipien zur Planung, Gestaltung und Erhaltung zukunftsfähiger Lebensräume.

Nur eine Definition des Begriffes der Permakultur

Mein Lieblingssatz aus der Permakultur

„Alles gärtnert“.

Die Grundsätze der Permakultur

  1. Achtsamer Umgang mit den Menschen (people care)
  2. Achtsamer Umgang mit der Natur (nature care)
  3. Nachhaltiger Umgang mit Ressourchen und deren gerechte Verteilung (fair share)

Ich versuche, das Prinzip der Permakultur bei der Gestaltung von Gärten ganz praktisch anzuwenden. Ein einfaches Beispiel: Blattläuse befallen Pflanzen und schädigen sie. Wenn man sofort Gift einsetzt, raubt man den Nützlingen die Chance, mit der Plage aufzuräumen.

Noch ein paar Grundsätze der Permakultur, die ganz praktisch im Garten umsetzbar sind: Die Elemente in deinem Garten sollen möglichst immer mehrere Funktionen erfüllen. Eine Hecke aus einheimischen Gehölzen ist zugleich Sichtschutz, Windschutz und Lebensraum für Vögel, die dort Nistplätze und Futter finden. Ein Komposthaufen verwertet Reste, die sonst im Grünabfall gelandet wären, und macht daraus wertvollen Dünger. Außerdem nutzen Tiere den Haufen zum Überwintern. In einem Hochbeet lässt sich prima Schnittgut verwenden, um Gemüse anzubauen. Zudem gliedern Hochbeete den Garten un schaffen Räume. Gründünger sieht hübsch aus, liefert Nektar und Pollen, schützt den Boden vor Erosion und ist, wenn untergeharkt, ein Nährstofflieferant.

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